

Aura-Schutz im Alltag
Kennst du das? Du gehst morgens bester Laune aus dem Haus, triffst im Büro auf einen gestressten Kollegen oder fährst am Nachmittag in einer vollbesetzten U-Bahn – und plötzlich fühlst du dich wie ausgesaugt, gereizt oder seltsam bedrückt. In der spirituellen Welt und der feinstofflichen Energielehre gibt es dafür eine anschauliche Erklärung: das Konzept der Aura.
Die Aura wird als das unsichtbare Energiefeld beschrieben, das jeden Menschen umgibt. Ist dieses Feld sehr durchlässig, nehmen feinfühlige Menschen die Emotionen und Frequenzen ihrer Umwelt wie ein Schwamm auf.
Das Thema „Aura-Schutz“ wird in der Esoterik manchmal sehr dramatisch dargestellt, fast so, als müssten wir uns ständig vor energetischen Angriffen fürchten. Doch aus einer modernen, geerdeten Perspektive der Lichtarbeit geht es um etwas viel Logischeres: um gesunde energetische Abgrenzung und Selbstfürsorge.
Du musst dich nicht panisch vor der Welt verstecken. Wenn du lernst, deine eigene Energie bewusst zu zentrieren, bleibst du ganz unaufgeregt in deiner Mitte – egal, wie turbulent es im Außen zugeht.
1. Die Psychologie der Energie: Resonanz statt Abwehr
Der größte Fehler beim energetischen Schutz ist das Gefühl von Kampf. Wenn du versuchst, dich voller Angst mit einer dicken, starren Mauer zu umgeben, gehst du paradoxerweise genau mit dem in Resonanz, was du abwehren willst: mit Angst und Trennung.
Lichtarbeit bedeutet zu erkennen, dass deine eigene, hohe Schwingung der beste Schutz ist. Dunkelheit kann nicht in einen Raum eindringen, der hell erleuchtet ist.
Statt dich zu fragen: „Wie halte ich das Negative fern?“, richte deinen Fokus lieber darauf: „Wie kann ich meine eigene Freude, meinen Frieden und meine Kraft jetzt in mir stärken?“ Wo Fülle und Licht dominieren, prallen Fremdenergien ganz natürlich ab.
2. Drei unaufgeregte und effektive Mental-Übungen
Du kannst dein Energiefeld jederzeit und überall mit der Kraft deines Bewusstseins stärken. Diese drei mentalen Bilder helfen dir, dich im Alltag sekundenschnell zu zentrieren:
Der goldene Kokon: Stelle dir vor einer herausfordernden Situation vor, wie sich ein warmes, goldenes Ei aus Licht um deinen gesamten Körper legt. Es reicht etwa einen halben Meter in jede Richtung. Dieser Kokon ist vollkommen durchlässig für Liebe, Freude und schöne Begegnungen – aber schwerer Stress oder die schlechte Laune anderer prallen an der goldenen Hülle sanft ab und fließen in die Erde.
Der energetische Filter: Wenn du in einer großen Menschenmenge bist, visualisiere deine Aura wie einen sanften, atmenden Filter. Erlaubt dem Leben, durch dich hindurchzufließen, ohne dass du etwas davon festhalten musst. Lass die Energien einfach durch dein Feld hindurchziehen wie der Wind durch die Blätter eines Baumes.
Das energetische Knöpfe-Schließen: Eine sehr körperliche Übung: Stelle dir vor, an der Vorderseite deines Körpers – von deinem Schambein bis hoch zum Kinn – verläuft ein unsichtbarer Reißverschluss. Ziehe diesen Reißverschluss im Geiste mit einer Handbewegung bewusst nach oben. Damit signalisierst du deinem System: „Ich schließe mein Energiefeld für den Tag und bleibe ganz bei mir.“
3. Kleine Helfer aus der Natur
Wenn du die mentale Arbeit physisch unterstützen möchtest, bietet dir die Natur wunderbare Anker:
Der schwarze Turmalin (Schörl): Dieser Edelstein gilt in der Kristallkunde als einer der stärksten Schutzsteine. Trage einen kleinen Turmalin in deiner Hosentasche. Jedes Mal, wenn du ihn berührst, erinnert er dein Unterbewusstsein daran, deine Grenzen zu wahren.
Ätherische Öle: Düfte wie Zeder, Weihrauch oder Salbei wirken erdend und zentrierend. Ein kleiner Tropfen eines solchen Öls auf den Handgelenken hilft dir, dich inmitten des Alltagschaos sofort wieder mit deiner eigenen Essenz zu verbinden.
Grenzen zu setzen ist kein Akt der Unfreundlichkeit, sondern die Basis dafür, dass du langfristig gesund, kraftvoll und voller Mitgefühl für andere da sein kannst.
Wenn du ganz in deiner eigenen Mitte ruhst, verliert der Sturm im Außen seine Macht über dein Herz – sprich es heute voller innerer Stärke aus:
„Ich bin der Schöpfer meines eigenen Energiefeldes, ich bleibe fest in meiner Kraft zentriert und lasse nur das in mein Leben, was meiner Seele guttut.“
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